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Manchmal macht sich in mir ein Gefühl breit, welches ich kaum in Worte fassen kann. Ziellosigkeit würde der Seelen-Fachmann wohl sagen. Warum verliert man von Zeit zu Zeit sein Ziel oder seine Ziele aus den Augen? Wie entwickelt man ein Ziel?

Das sind alles Fragen, die wir uns wahrscheinlich alle schon einmal gefragt haben. Niemand kommt auf die Welt und weiß ganz genau, was sein Ziel im Leben ist.
Wir sind geprägt von unserer Umwelt, gerade in den ersten Lebensjahren unfähig, allein zurecht zu kommen. Dann kommt die Phase des Nacheiferns, wir eifern unseren Eltern nach…die müssen es schließlich wissen, wie das mit dem Leben und den Zielen so geht.

Später kommt die Phase, wo wir merken, dass die Verantwortung für unser Leben allein in unserer Hand liegt. Das Erwachsensein beginnt, und manchmal dauert dies sehr lang, manche schaffen es nie, Eigenverantwortung im Leben zu übernehmen. Das sind diejenigen, wo immer andere Schuld sind an den Umständen. Das sind Menschen, die ihr Leben lang Opfer bleiben und meist ist das nicht eine bewusste Entscheidung, sondern eine unbewusste Flucht in die Anhängigkeit anderer.

 

Leiden ist leichter als Lösen

 

 

Die zwei Seiten der Medaille des Erwachsen sein; wer die Schönheit der Rose genießen möchte muss auch mit den Dornen fertig werden….klingt pathetisch, ist aber die Realität.

 

Wie findet man also den Mut, sein Ziel zu definieren und seinen Weg zu gehen? Einfach indem man sich traut Verantwortung zu übernehmen und loszugehen. Ganz gleich, was Freunde, Eltern und Nachbarn sagen. Solange du mit deinem individuellen Weg niemand anderen einschränkst in seiner Entfaltung, ist alles in Ordnung.

Und dann trau dich, Ziele in deinen Gedanken zu realisieren und überlege dir einen Weg dafür.

Was ist dir wichtig, wofür möchtest du einstehen, was möchtest du in deinem Leben verändern? Was könnte schöner sein? Was braucht es dazu?

 

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied

 

Das Sprichwort trifft es auf den Punkt, niemand außer du selbst, ist für dein Glück verantwortlich. Stören dich die „äußeren Umstände“? Dann ändere DU sie.
Und dann mach den ersten Schritt….

Das man sein Ziel manchmal aus den Augen verliert ist ganz normal, wichtig ist nur, dran zu bleiben und weiterzugehen. Vielleicht auch einmal einen Richtungswechsel vornehmen, schließlich ist unser Hirn zum Nachdenken und Reflektieren da.

Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe.

 

Auch darüber musst du dir im Klaren sein, dass es immer deine Entscheidung ist. Du entscheidest darüber, wie dein Ziel und dein Weg dahin aussehen.